BILD--REDAKTION – Screenshots (Maskendarstellungen)


In Handbüchern, Trainingsunterlagen, Kurzanleitungen und in vielen Online-Hilfen für Software und software-gesteuerte Systeme sind Maskendarstellungen eine wichtige Orientierungshilfe für den Anwender. Sie öffnen in der Anleitung die Tür zur Software. Sie ermöglichen einen schnelleren Einstieg in die Software und bieten langfristig Unterstützung beim Finden und Verstehen selten verwendeter Funktionen.

Für umfangreiche Software ist die lexikalisch aufgebaute Erklärung der Funktionen  durch den Maskenbezug übersichtlich strukturiert. Das erleichtert sowohl den Überblick beim Einstieg als auch bei der langfristigen Benutzung der Anleitung.
In Beispielen haben sie eine inhaltliche Funktion und dienen als Orientierung und Klammer zwischen der realen Software und der Handlungsanweisung. In Trainingsunterlagen sind Echtwerte in den Masken, z.B. in der Grundkonfiguration, schneller wahrnehmbar als die gleichen Werte verstreut im Text.

Um sinnvolle und stimmige Beispieldurchläufe, z.B. für einen Analyser-Run mit Echtwerten zu erstellen, bedarf es viel Erfahrung durch den technischen Autor. Er muss die Probenvorbereitung und Bestückung des Geräts beherrschen, um den Run zu starten und muss parallel jeden Arbeitsschritt mittels Screenshots dokumentieren. Nur so erhält man Abläufe, die anschaulich in Beispielen zusammengefasst werden können. Die Simulation von Fehlern zählt zu den Herausforderungen, ebenso notwendig, wie das erstellen von Screenshots in Fremdsprachen.